Wie du deine Welt denkst - und warum Worte dein Leben formen
Shownotes
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Alles Liebe, Yvonne
Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge.
00:00:03: Ich freue mich, dass du heute wieder dabei bist.
00:00:06: Heute möchte ich mit dir über ein Thema sprechen, das uns allen näher ist, als wir oft glauben.
00:00:14: Wie denkst du eigentlich deine Welt?
00:00:16: Und ich sage bewusst, wie denkst du deine Welt?
00:00:19: Denn dein Denken erschafft den Boden, auf dem du gehst.
00:00:23: Es erschafft, wie du dich fühlst, wie du entscheidest, was du zulässt und auch was du ablehnst.
00:00:30: Vielleicht erinnerst du dich an diesen berühmten Satz vom Pipi Langstrumpf.
00:00:34: Ich mach mir die Welt weder wie die Wit, wie sie mir gefällt.
00:00:39: Ein bisschen kindlich, ein bisschen verspielt und doch steckt darin ein tiefer Kern Wahrheit.
00:00:44: Denn wir alle machen uns unsere Welt nicht willkürlich, aber doch durch unsere Brille, durch unsere Sprache, unsere Gedanken, unsere innere Überzeugung.
00:00:56: Und ganz ehrlich, wäre das nicht wunderschön, wenn es wirklich so einfach wäre, wenn wir uns unsere Welt einfach so formen könnten, wie sie uns gefällt.
00:01:05: Und theoretisch, ja, das können wir, doch praktisch sieht es oft ganz anders aus.
00:01:12: Denn oft gefällt uns unser Leben eben gerade nicht.
00:01:15: Nicht weil wir es absichtlich falsch denken, sondern weil wir nie gelernt haben, es anders zu denken.
00:01:22: Viele von uns, besonders wir Frauen, Die viel tragen, viel leisten, oft stark sein müssen, haben früh gelernt, Probleme zu erkennen, Fehler zu vermeiden und Schwächen zu kontrollieren.
00:01:35: Wir haben den Blick für Gefahren geschärft, aber selten einen liebevollen Blick auf unsere Möglichkeiten entwickelt.
00:01:42: Und so wird aus dieser Denkweise etwas, das ich gerne den Problemmuskeln nenne.
00:01:48: Der ist stark, aber leider sehr einsatig trainiert.
00:01:52: Der Lösungsmuskel, also der Bereich in dir, der mutig denkt, frei denkt, der das Licht sieht, wo andere den Schatten betonen, der ist oft schwach geblieben.
00:02:02: Nicht weil du unfähig bist, sondern weil du es nie gelernt hast.
00:02:08: Und so kreist unser Denken oft automatisch um das, was fehlt, was schwierig ist, was uns verletzt.
00:02:16: Das ist keine persönliche Schwäche, das ist ein anerzogener Denkstil.
00:02:21: ein Muster, das du verändern kannst.
00:02:25: Und das beginnt bei deiner Sprache.
00:02:28: Wie sprichst du über dein Leben?
00:02:30: Sagst du, ich habe ein Problem oder ich stehe vor einer Herausforderung?
00:02:36: Sagst du, ich kann das nicht oder ich darf hier noch wachsen?
00:02:41: Sagst du, ich habe versagt oder ich lerne, wie es besser geht?
00:02:47: Diese kleinen Unterschiede verändern alles, denn Worte prägen Gedanken.
00:02:51: Gedanken prägen Gefühle und Gefühle prägen dein Verhalten, also dein Leben.
00:02:57: Denn das, was du täglich denkst, das verstärkt sich.
00:03:01: Dein Gehirn folgt deiner Aufmerksamkeit.
00:03:03: Es bildet sogenannte neuronale Fade, die immer tiefer werden, je häufiger du sie nutzt.
00:03:10: Und genau deshalb ist Konsequenz so wichtig, wenn du beginnen willst, anders zu denken.
00:03:18: Denn dein Gehirn braucht im Schnitt einundzwanzig Tage, um neue Verbindungen zu schaffen, neue Verknüpfungen zwischen Gedanken, Gefühlen und Handlungsmöglichkeiten.
00:03:28: Und das heißt, wenn du beginnst, deine Sprache zu verändern, dann braucht dein System Zeit, um das wirklich zu integrieren.
00:03:35: Und es braucht Wiederholung, Bewusstheit und Geduld mit dir selbst.
00:03:40: Vielleicht kannst du es vergleichen wie beim Muskelaufbau im Fitnessstudio.
00:03:46: Da bringt es dir auch nichts, wenn du nur einmal pro Woche dorthin gehst und einmal fünf Kilo Gewicht hebst.
00:03:53: Gehst du aber drei bis vier Mal die Woche ins Fitnessstudio und erhöhst kontinuierlich das Gewicht, dann wirst du bald mehr Muskeln haben an den Körperstellen, die du trainierst.
00:04:03: Und genau hier setze ich mit einer ganz einfachen Übung an, die ich dir vom Herzen empfehle.
00:04:10: Besorg dir ein kleines Notizbuch.
00:04:13: Eins, das dich anspricht, das schön aussieht.
00:04:16: Mach es zu deinem Fokusbuch und dann schreibe dir jeden Tag sieben Dinge auf, die gut gelaufen sind.
00:04:23: Das kannst du zwischendurch machen, wenn du das Büchlein bei dir trägst, in der Handtasche oder in der Jacke oder am Abend bevor du schlafen gehst.
00:04:32: Es müssen keine großen Erfolge sein.
00:04:35: Vielleicht hast du heute jemanden angelächelt.
00:04:38: Vielleicht hast du auf dein Bauchgefühl gehört.
00:04:41: Vielleicht bist du aufgestanden, obwohl es schwer war.
00:04:44: Vielleicht hast du dich Getraut Nein zu sagen, obwohl du fast wieder Ja gesagt hättest auf etwas, wo du gar keine Lust drauf hast.
00:04:51: Diese Übung hilft deinem Gehirn sich neu auszurichten, weg vom Mangel hin zur Fülle, weg von Defiziten hin zu stärken.
00:05:00: Und das verändert mehr als du denkst.
00:05:03: Und wenn du weißt, dass du diese Liste abends schreiben wirst, beginnt dein Gehirn schon tagsüber den Fokus zu verändern.
00:05:11: Du trainierst aktiv den lösungsorientierten Blick.
00:05:15: Und das verändert deine Stimmung, deine Haltung und natürlich auch dein komplettes Energiesystem.
00:05:22: Denn was passiert gleichzeitig?
00:05:24: Du richtest deine Aufmerksamkeit nicht mehr nur auf den Mangel, sondern auf die Fülle.
00:05:30: Du siehst nicht nur, was schmerzt, sondern was heilt.
00:05:33: Du beginnst dich auf das Gute einzustimmen.
00:05:36: Und das hat ganz klar Konsequenzen.
00:05:39: Deine Grundstimmung wird heller, deine Energie steigt.
00:05:42: Du ziehst nach dem Gesetz der Resonanz mehr Positives in dein Leben.
00:05:48: Und das ist keine Magie, das ist Neurowissenschaft, Psychologie und Schwingung.
00:05:53: Denn mit dieser neuen inneren Haltung steigt nicht nur deine psychische Resilienz, sondern auch deine emotionale Energie.
00:06:01: Du beginnst mehr von dem zu sehen, was dich stärkt und du wirst empfänglicher für Lösungen und für Möglichkeiten.
00:06:09: Und ganz automatisch steigt dein Schwingungsniveau.
00:06:12: Nicht im esoterischen Sinne, sondern ganz real.
00:06:16: Deine Hormone regulieren sich anders, deine Wahrnehmung wird klarer, dein Nervensystem kommt zur Ruhe und du reagierst nicht mehr nur, sondern du gestaltest wieder.
00:06:28: So entsteht das, was man eine Aufwärtsspirale nennt.
00:06:31: Sie beginnt ganz leiser, aber sie verändert alles.
00:06:35: Also zurück zur Frage.
00:06:37: Wie denkst du deine Welt?
00:06:40: Denkst du sie als Problem oder als Möglichkeit?
00:06:44: Mach dir bewusst, du musst nicht alles auf einmal verändern, aber du kannst heute beginnen, deine Sprache zu ändern, dein Fokus neu auszurichten und eine liebevollere Perspektive auf dich selbst zu wählen.
00:06:57: Denn am Ende bestimmst du, wie du deine Welt siehst und wie du dich durch sie lebst, wie du durch sie gehst.
00:07:07: Ich möchte dich einladen, diese Frage heute wirklich ernst zu nehmen.
00:07:12: Also, wie denkst du deine Welt?
00:07:14: Wie denkst du über dich, über das Leben, über das, was möglich ist?
00:07:20: Und was könnte entstehen, wenn du beginnst, anders zu denken?
00:07:24: Du musst nicht perfekt sein, du musst nicht alles wissen, aber du darfst heute beginnen.
00:07:29: In kleinen Schritten, ganz sanft, mit dem ersten Gedanken, der dich dann auch daran erinnert, ich darf mich entscheiden, für eine andere Sicht auf mein Leben.
00:07:39: Und wenn du magst, dann nimm dir jetzt dein kleines Fokusbuch, starte heute mit deinen ersten sieben Dingen, die gut waren und erlebe, wie sich dein Leben verändern kann.
00:07:51: Ich danke dir fürs Zuhören.
00:07:52: Und wenn du spürst, dass du auf diesen Weg nicht alleine gehen willst, du weißt, wo du mich findest.
00:07:58: Die Infos sind in den Shownotes.
00:08:01: Bis bald und von Herzen.
00:08:02: Alles Liebe, deine Yvonne.
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