Weihnachten – zurück zu dir. Was dein Herz wirklich braucht

Shownotes

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Alles Liebe, Yvonne

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00:00:02: Weihnachten, das Fest der Liebe.

00:00:05: So nennen wir es, doch ganz ehrlich, für viele fühlt sich gar nicht so an.

00:00:11: Hallo und herzlich willkommen bei Seelenkraft, deinem Podcast für spirituelle Entwicklung und Heilung durch bewusste Achtsamkeit.

00:00:19: Ich bin Yvonne, energetische Heilerin und Bewusstseinscoach und heute nehme ich dich mit in einen besonderen Raum, und zwar dem Raum der Stille des heiligen Abend.

00:00:34: Stille, oh, wie heißt es so schön, du stille und heilige Nacht, nicht wahr?

00:00:41: Und es ist der Raum des Innerhaltens und der Rückverbindung, und zwar der Rückverbindung zu dir selbst.

00:00:49: Und vielleicht spürst du es?

00:00:51: Diese Zeit hat eine eigene Qualität, eine Tiefe, die sich nur zeigt, wenn wir wirklich still werden.

00:01:00: Denn gerade heute kommt vieles hoch.

00:01:03: Nicht weil Weihnachten so schwierig ist, sondern weil diese Tage eine Tiefe in sich tragen, die vieles anrührt, was wir sonst gut unter der Oberfläche halten können.

00:01:16: Erinnerung, Verluste, alte Muster aus der Kindheit, unerfüllte Erwartung, ungelöste Familienkonflikte, das Gefühl nicht genug zu sein, nicht dazu zu gehören oder ganz einfach die Einsamkeit.

00:01:32: Und dann ist da noch dieser innere Druck, dass alles schön sein soll, dass Harmonie herrschen muss, dass wir uns zusammenreißen müssen, dass wir funktionieren.

00:01:44: Aber genau das ist der Punkt.

00:01:46: Weihnachten lädt uns nicht ein perfekt zu sein.

00:01:50: Es lädt uns ein uns anzuschauen und damit meine ich, es zuzulassen, einmal mehr unseren inneren Wünschen und Träumen Raum zu geben.

00:02:02: Denn es geht nicht um Dekoration und um Geschenke, sondern um Gegenwertigkeit, nicht um Erwartung, sondern um Erinnerung an das, was wirklich trägt, an das, was uns ausmacht, wenn alles äußere wegfällt.

00:02:16: Darum lohnt es sich gerade heute, einen Schritt zurückzutreten.

00:02:21: ein Atemzug lang still zu werden und sich zu fragen, was will ich wirklich heute spüren, welche Verbindung tut mir überhaupt noch gut?

00:02:33: Und was ist mein Licht hinter all dem Trubel?

00:02:38: Erinnerst du dich noch an die Zeit, als du als Kind mit leuchtenden Augen dein Wunschzettel geschrieben hast, vielleicht mit Wunschstiften, vielleicht voller Fantasie, vielleicht ganz fest daran glaubend, dass irgendwo da draußen jemand ist, der dir all das bringt, was du dir von Herzen wünscht?

00:02:58: Damals war es ganz klar, du durftest träumen, du durftest wünschen und du hast das geglaubt, du hast geglaubt, dass es möglich ist.

00:03:08: Wo ist dieser Wunschzettel heute?

00:03:10: Was würdest du heute aufschreiben?

00:03:13: Eine neue Küche?

00:03:14: Ein neues Auto?

00:03:16: Eine schöne Urlaubsreise?

00:03:19: Oder würdest du dir etwas wünschen?

00:03:22: dass man nicht verpacken kann, so was wie mehr Zeit für dich selbst, mehr Leichtigkeit im Alltag, verhaftige Begegnungen, eine ehrliche Umarmung, mehr Freude, mehr innere Ruhe oder den Mut endlich dein eigenen Traum zu leben.

00:03:43: Wie lang hast du dir das nicht mehr erlaubt, zu träumen wie früher?

00:03:47: Nicht vernünftig, nicht realistisch, sondern einfach mal, was würde mein Herz sich wünschen, wenn alles möglich wäre, einfach alles.

00:03:58: Vielleicht ist Weihnachten genau der Moment, an dem du dir diesen Wunschzettel noch einmal schreibst, und zwar nicht für den Weihnachtsmann, sondern für dich, und nicht um ihn einzufordern, sondern als Zeichen, dass du wieder anfängst zu spüren, was du wirklich brauchst, um erfüllt zu leben.

00:04:18: Im normalen Alltag müssen wir oft einfach funktionieren.

00:04:21: Du kennst das, Termine, Verpflichtungen, To-du-Listen, Sorgen, Rollen, die wir spielen müssen.

00:04:28: Da bleibt oft wenig Raum für das, was in dir wirklich lebendig ist, für dein Fühlen, deine inneres Wissen, deine leisen Sehnsüchte, für deine Seele, dass sie sich ausdrücken kann durch dein Sein.

00:04:43: Und genau deshalb hat Weihnachten, egal ob du religiös bist oder nicht, eine ganz besondere Energie.

00:04:50: Es schenkt dir ein Moment der Rückverbindung.

00:04:54: Aber diese Rückverbindung passiert nicht von selbst.

00:04:57: Du musst sie einladen, und zwar bewusst, mit einem klaren Ja zu dir.

00:05:03: Denn in jedem von uns ist dieses innere Licht, diese Liebe.

00:05:07: Aber bei vielen ist sie eben verschüttet.

00:05:10: verschüttet unter alten Schutzmechanismen, unter Mustern, die wir als Kinder übernommen haben, unter einem Selbstbild, das mehr mit überleben zu tun hat als mit Lebendigkeit.

00:05:23: Und trotzdem, und das ist vielleicht dieses Wunder, diese Liebe geht nie verloren.

00:05:30: Sie wird nur etwas leise, wenn wir sie nicht wirklich nähern.

00:05:35: Und manchmal ist sie nur noch sehr schwer zu hören.

00:05:40: Und darum ist gerade heute am Heiligabend eine wunderbare Gelegenheit, ganz bewusst in dich hineinzuspüren.

00:05:48: Denn für viele ist es fast wie ein Reflex geworden, einfach nur zu kaufen, zu schenken, zu dekorieren.

00:06:00: Wir rennen durch volle Innenstädte oder durch digitale Warenkörbe und wir sagen uns dabei, das gehört halt dazu.

00:06:08: Aber was gehört eigentlich wirklich dazu?

00:06:11: Wenn wir ehrlich sind, ist vieles davon einfach ein Kompensieren.

00:06:16: Wir füllen eine Lehre im Außen, weil wir im Inneren nicht fühlen wollen, dass da etwas fehlt.

00:06:23: Wir überdecken die Stille mit Paketen.

00:06:26: Wir kaufen Zuneigung, weil wir uns selbst unsicher sind, wie wir Liebe sonst ausdrücken sollen.

00:06:34: Wir stopfen emotionale Lücken mit Dingen.

00:06:38: Und das geht nicht nur für uns Erwachsene, gerade Kinder spüren das.

00:06:42: Sie werden oft überschüttet mit Geschenken, nicht weil sie das alles brauchen, sondern weil wir glauben, dass wir ihnen damit etwas Gutes tun.

00:06:53: Doch Kinder brauchen kein vollen Gabentisch, sie brauchen uns, unsere Präsenz, unsere echten Augen, unsere Aufmerksamkeit, unsere Geduld, unsere Liebe.

00:07:07: Und das muss nicht perfekt sein, sondern einfach so, wie jeder Einzelne es geben kann.

00:07:13: Denn kein Spielzeug der Welt kann ersetzen, was in einem einzigen Moment echter Verbundenheit geschieht, wenn wir da sind, wirklich da, ohne Handy, ohne Stress, ohne Ablenkung.

00:07:27: Und ich habe mich so oft gefragt, warum leiden so viele Menschen an Überforderung und Burnout.

00:07:34: Und was ich sehe ist, weil sie ständig gegen ihre eigene Natur leben, weil sie verlernt haben oder vielleicht nie gelernt haben, auf sich selbst zu achten.

00:07:45: Weil sie das Leben anderer leben.

00:07:47: Nicht aus bösen Willen, sondern weil das Leben sie einfach dorthin gebracht hat.

00:07:53: Weil sie in Mustern gefangen sind, die sie nie bewusst gewählt haben.

00:07:58: Weil sie irgendwann einfach nicht mehr die Kraft hatten, die Richtung zu ändern.

00:08:02: Und dann sitzt man da in einem Alltag voller Verpflichtung, voller Muss und soll und fragt sich, wie soll ich denn jetzt noch etwas ändern?

00:08:15: Aber weißt du was?

00:08:16: Im meinem Universum gibt es kein Geht nicht.

00:08:20: Es gibt nur einen noch nicht.

00:08:23: Und vielleicht nimmst du dir genau jetzt ein Moment und fragst dich, Welche Deiner Glaubenssätze sind Dir heute noch dienlich und welche halten Dich klein?

00:08:34: Welche davon sind vielleicht gar nicht Deiner eigenen?

00:08:38: Welche davon dienen nur dazu, dass Du in Deinem Leben bleibst, dass Dich auslaugt statt nähert?

00:08:48: Du musst nicht von heute auf morgen alles verändern, aber Du darfst anfangen, Dich selbst weder ernst zu nehmen, weder zu spüren, wer Du bist.

00:08:58: jenseits der Erwartung anderer.

00:09:01: Denn du bist hier, um dein Leben zu leben.

00:09:04: Nicht das deiner Eltern, deiner Kollegen oder irgendeiner Rolle.

00:09:09: Und wenn du das erkennst, fängt etwas Neues an.

00:09:14: Deshalb ist mein Impuls für dich heute.

00:09:17: Nicht mehr zu tun, sondern mehr zu spüren.

00:09:21: Nicht nach dem perfekten Geschenk zu suchen, sondern dich zu fragen, was wünsche ich mir wirklich?

00:09:29: für mich, für meine Kinder, für meine Familie.

00:09:33: Was davon kann ich nicht kaufen, sondern nur schenken aus mir heraus.

00:09:39: Und genau dafür lade ich dich jetzt ein, für einen Moment der Rückverbindung, für einen stillen Artenzug, für einen Innerheiten, mitten in dieser gerade noch so lauten und vielleicht hektischen Welt.

00:09:56: Vielleicht ist das gerade genau der richtige Moment, um für einen Augenblick still zu werden.

00:10:02: Und wenn du magst, leg gerne mal deine rechte Hand auf dein Herz.

00:10:07: Spüre den Druck deiner Handfläche.

00:10:11: Spüre, wie dein Herz unter der Hand schlägt.

00:10:15: Ganz leise, ganz konstant.

00:10:19: Und zwar schon seit dem ersten Tag deines Lebens.

00:10:25: Und atme.

00:10:26: Nehm dir einen Moment.

00:10:28: Nur für dich.

00:10:30: Du musst nichts erreichen, du musst nichts verändern, nur fühlen, dass du da bist.

00:10:38: Denn genau das ist es, was Weihnachten eigentlich meint, wieder heimzukommen, in dein Herz zurück zur Essenz, zu dem, was wirklich zählt.

00:10:52: Und wenn du in dich hineinspürst, dann wirst du wahrscheinlich längst wissen, dass du gar nicht mehr brauchst.

00:11:02: außer dir selbst.

00:11:04: Deine innere Stille, deine Wahrhaftigkeit, deine Fähigkeit, Liebe zu geben und auch anzunehmen.

00:11:14: Und vielleicht ist Weihnachten heute gar nicht das große Fest mit Lichtern, Glanz und perfekt Momenten.

00:11:21: Vielleicht ist es viel einfacher.

00:11:24: Ein kurzer Blickkontakt mit einem lieben Menschen.

00:11:28: Ein ehrliches Danke.

00:11:30: Ein Gespräch, das nicht oberflächlich bleibt.

00:11:34: Oder einfach ein Moment, in dem du dir selbst mit Mitgefühl begegnest.

00:11:40: Denn Liebe braucht keinen Anlass und Verbundenheit entsteht nicht durch Geschenke, sie entsteht durch Nähe, Echtheit und Präsenz.

00:11:49: Vielleicht ist heute der Tag, an dem du bewusst entscheidest, weniger zu wollen und mehr zu fühlen, weniger zu leisten, und mehr zu sein.

00:12:02: Ich wünsche dir von Herzen, dass du diese Weihnachtstage nicht nur verbringst, sondern erlebst, dass du dich erinnerst, wer du bist, jenseits von Rollen, To-do-Listen und Erwartungen.

00:12:16: Dass du spürst, du bist nicht allein, auch wenn es sich manchmal so anfühlen kann.

00:12:22: Es gibt immer ein Weg zurück in dein Herz, in deine Seelenkraft und in die Verbindung zu dir und zur Quelle.

00:12:32: Danke, dass du heute wieder hier bist.

00:12:35: Ich freue mich, wenn du diesen Moment in dir nachklingen lässt und vielleicht auch mit jemandem teils, der ihn gerade gut gebrauchen kann.

00:12:43: Bis zum nächsten Mittwoch in Seelenkraft, deine Yvonne.

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