Neues Jahr, neue Wünsche – und alte Muster:
Shownotes
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Alles Liebe, Yvonne
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen bei Seelenkraft, dein Podcast für spirituelle Entwicklung und Heilung durch bewusste Achtsamkeit.
00:00:08: Ich bin Yvonne, energetische Heilerin und Bewusstseinscoach und heute geht es um etwas, das wir alle gerade ganz besonders spüren, das Ende eines Jahres und dem Beginn eines neuen.
00:00:21: Aber heute möchte ich dich nicht nur mit einem Gefühl oder mit Vorsätzen zurücklassen, sondern mit Verstehen, Kontext und Bewussten nachspüren.
00:00:31: Was ist Silvester überhaupt und warum machen wir darum immer so einen Tamtam?
00:00:37: Denn häufig feiern wir Silvester, als wäre es ein globales Naturereignis.
00:00:42: Wir kaufen Feuerwerk, Raketen, Böller, Und sobald der ein dreißigste Dezember dunkler wird, geht es los.
00:00:49: Krach, Licht, Lärm, Funken überall.
00:00:53: Ich muss dabei immer an die Wildtiere denken, da ich direkt am Wald lebe oder auch an die vielen Haustiere, die dadurch oft Tonstress ausgesetzt werden.
00:01:04: Aber wir dürfen natürlich auch einmal schauen, woher kommt dieser Brauch überhaupt.
00:01:11: Historisch gesehen hatte das Ausknallen von Lärm und Feuer nicht primär mit Party machen zu tun, wie wir es heute kennen.
00:01:20: Ursprünglich ging es darum, böse Geister zu vertreiben.
00:01:24: Energien, die man nicht mit ins neue Jahr nehmen wollte.
00:01:29: Auch historisch in Deutschland und anderen Regionen waren lärmende Umzüge, Rasseln, Töpfe, Schlagen und Glocken Teil dieses Brauchs, lange bevor Feuerwerkskörper für alle verfügbar waren.
00:01:43: Und in vielen Kulturen hat Feuer immer eine reiningende, klärende Funktion.
00:01:49: Wenn du mit Feuer und Lärm ein altes Jahr verabschiedest, symbolisch, also loslässt, dann willst du auch symbolisch Platz für das Neue machen.
00:01:59: Heute sind Feuerwerk und Silvester allerdings meist eher Ausdruck von Konsum, Gewohnheit oder kollektiver Aufregung.
00:02:08: Oft, ohne dass jemand wirklich darüber nachdenkt, warum wir das eigentlich machen.
00:02:14: Und deshalb lohnt es sich, hier mal kurz innezuhalten.
00:02:19: Und darüber nachzudenken, stehst du wirklich in diesem Ritual oder hast du es einfach nur übernommen, weil es so gemacht wird?
00:02:32: dann einmal über diesen Brauch wirklich nochmal nachzudenken, was ist da für notwendig?
00:02:41: und Bräuche haben ja einen höheren Sinn auch und sind über Jahrhunderte auch geformt und ja entwickelt worden und beibehalten worden und weitergetragen worden.
00:02:59: Nur ist es Ist es heute ein Brauch, den wir leben oder ist es einfach etwas anderes?
00:03:04: Ja.
00:03:05: Und was ist mit Neujahr?
00:03:08: Wann beginnt das neue Jahr denn wirklich?
00:03:10: Wir sagen Neujahr, beginnt am ersten Januar.
00:03:13: Und ja, das ist in dem Standardkalender, den fast die ganze Welt praktiziert, ist das so.
00:03:22: Nur es ist ein kulturell gewähltes Datum und kein universelles Gesetz.
00:03:28: Denn dieser Tag wurde erst im sechzehnten Jahrhundert durch den Gregorianischen Kalender, eines von Papst Gregor, dem Dreizehnten festgelegt.
00:03:38: Und viele Kulturen auf der Welt feiern ganz andere Zeitpunkte als Jahresanfang.
00:03:43: Da wäre das bekannteste wahrscheinlich das chinesische Neue.
00:03:47: Es richtet sich nicht nach dem Gregorianischen Kalender, sondern nach dem Mondkalender.
00:03:53: und es wird häufig traditionell auch vierzehn oder fünfzehn Tage gefeiert.
00:04:04: Und in der chinesischen Tradition markiert dieses Datum einen echten Neuampfang im Leben, in der Familie, in der Beziehung und in der Energie des Jahres.
00:04:15: Dann haben wir da die Wintersonnenwände.
00:04:17: In alten Kulturen, also in den keltisch-germanischen, wurde das Jahr oft zwischen dem XXI.
00:04:24: und XXIII.
00:04:25: Dezember das Ende sozusagen gesetzt.
00:04:28: Denn dort war es, wo das Licht wieder anfing, zuzunehmen.
00:04:32: Und viele Menschen haben das energetisch als das neue Jahr gewertet.
00:04:37: Dem Moment, wo Dunkelheit weicht und Licht zurückkehrt.
00:04:42: Es gibt aber auch noch andere Neujahrs, Zeiten oder Traditionen, sowie das persische Neujahr, das ist nur Wurz zur Frühlingstag- und Nachtgleiche oder das südostasiatische Neujahrsbeginn, das ist im April.
00:04:59: Und ja, verschiedene indigene Kulturen folgen einfach auch ihrem eigenen Naturzyklus dabei.
00:05:07: Aber was zeigt uns das?
00:05:08: All das zeigt, der Beginn eines neuen Jahres ist keine universelle Wahrheit, sondern eine deutlungsabhängige kulturelle Sichtweise.
00:05:17: Das heißt, du kannst den ersten Januar als Startpunkt nehmen oder die Wintersonnenwende oder das chinesische Neujahr oder das, was sich für dich am stärksten nach Neubeginn anspürt.
00:05:33: Und jetzt kommen wir zu einem Punkt, der wahrscheinlich Ja, bei den meisten schon im Kopf einmal wahr oder viele praktizieren es auch immer noch.
00:05:44: Viele Menschen nehmen sich viele gute Vorsätze für das neue Jahr vor.
00:05:49: Mehr Zeit für sich selber, gesündere Ernährung, aufhören zu rauchen, mehr Bewegung abnehmen, weniger Stress, mehr Leichtigkeit im Leben, weniger toxische Beziehungen.
00:06:03: Ja, und dann, dann scheitert sie.
00:06:07: Dann scheitern diese Vorsätze.
00:06:10: Meistens nicht sofort, manchmal nach ein paar Tagen, manchmal halten sie tatsächlich auch ein paar Wochen.
00:06:17: Aber sie scheitern meistens immer wieder und zwar rum, nicht weil der Wille fehlt, sondern weil der Widerstand im Inneren stärker ist als der Wunsch im Kopf.
00:06:28: Denn viele dieser Vorsätze setzen auf Disziplin, aber nicht auf Bewusstsein.
00:06:35: Der Kern, also die alten Muster, die ungelösten Themen, die sind immer noch da.
00:06:42: und was bringt es dir mehr Zeit für dich selbst vorzunehmen, wenn du tief in dir glaubst, es nicht verdient zu haben?
00:06:50: Wenn du dich nicht nur wertvoll fühlst, wenn du etwas leistest, was bringt es dir endlich abnehmen?
00:06:58: zu wollen und dir das vorzunehmen, wenn du deinen Körper innerlich ablehnst, wenn du Essen unbewusst als Trost, Belohnung oder Schutz benutzt.
00:07:10: Das bringt es, Listen zu schreiben, wenn du dich innerlich klein hältst, also selbst sabotierst, dich nicht wichtig nimmst, dann kannst du dich auch an diesen Listen einfach nicht lange orientieren.
00:07:25: Jede gute Absicht kollidiert dann mit dem unbewussten Blockaden, die du noch in dir trägst.
00:07:31: Und darum geht es nicht um Kontrolle, sondern um Verstehen und um Samftheit, denn echte Veränderungen braucht zuerst Raum und keine Strenge.
00:07:42: Die richtigen Fragen für Ganz anders sein, vergiss mal diese typischen guten Vorsätze und frag dich stattdessen, was würde mein Leben wirklich leichter machen, und zwar auf allen Ebenen?
00:08:00: Was hindert mich aktuell noch daran, das wirklich umzusetzen?
00:08:04: Welche Glaubenssätze passen nicht mehr zu den Menschen, der ich heute bin?
00:08:10: Welche Gewohnheit schützt mich, aber kostet mich zu viel Energie?
00:08:16: Was braucht mein Herz wirklich?
00:08:19: Und was davon schenke ich mir selber nie?
00:08:23: Und dann gehe noch ein Schritt weiter und frage, was ist sonst noch möglich?
00:08:30: Was würde helfen, das zu verändern?
00:08:35: Was darf leichter werden, besser, als ich es mir je vorstellen konnte?
00:08:42: Und wer bin ich heute und welche Abenteuer warten, wenn ich mir wirklich und dem Leben vertraue.
00:08:50: Dann kannst du weiterschauen.
00:08:51: Dann kannst du dir überlegen, wenn ich mich nicht nach oberflächlichen Vorsätzen orientiere, sondern nach dem, was wirklich zählt.
00:09:01: Was wäre dann mein Lebensziel?
00:09:04: Was wären meine Lebensziele?
00:09:06: Da gibt es ein Modell wie die Big Five of Life.
00:09:09: Vielleicht hast du davon schon mal was gehört.
00:09:12: Und sie helfen dir, dein Leben nicht nur nach Tudus, sondern nach deiner Essenz auszurichten.
00:09:18: Also Erfahrungen, die dich tief berühren, Beziehungen, die dir gut tun, Beiträge, die du in die Welt gibst, Wachstum, das dich weiterbringt, Abenteuer, die dich lebendig führen lassen.
00:09:32: Diese fünf Bereiche helfen dir nicht ziellos zu planen, sondern dir zu überlegen, In welchem Bereich meines Lebens will ich wirklich etwas erleben?
00:09:43: Was bedeutet Erfolg für mich jenseits von Status und Leistung?
00:09:49: Wie will ich mein Leben am Ende gespürt haben, also wirklich gelebt haben und nicht nur durchgekämpft?
00:09:57: Und wenn du beginnen willst, dein Leben an deinem inneren Kompass auszurichten, denn das ist das, stell dir einfach die Fragen und höre ernsthaft hin.
00:10:09: Also höre auf das, was dann aus dir herauskommt.
00:10:13: Und zwar nicht mit Druck, sondern mit Liebe, mit Klarheit und Ehrlichkeit.
00:10:18: Und nicht mit.
00:10:19: so müsste es sein.
00:10:22: Und glaub mir, du bist nicht allein.
00:10:24: Das Leben führt dich immer.
00:10:26: Aber es kann dich nur führen, wenn du bereit bist zuzuhören.
00:10:32: Und zuhören ist in einer sehr lauten Welt, die hektisch ist und uns immer vereinnahmt.
00:10:40: manchmal ganz schön schwierig.
00:10:43: Vielleicht bekommst du nämlich keine lauten Antworten.
00:10:48: Und dafür ist es wichtig, auch hinzuspüren, damit du das Gefühl bekommst dafür, damit du erkennst, wann ein Impuls kommt, wann ein inneres Ja da ist.
00:11:01: Die geistige Welt, dein höheres Selbst, deine Seele, sie alle wirken mit.
00:11:06: Nicht um dir einen Weg vorzuschreiben, sondern um dich zu erinnern.
00:11:11: Du hast schon alles in dir, was du brauchst.
00:11:15: Daran wirst du erinnert.
00:11:17: Also statt dich selbst wieder unter Druck zu setzen, nutze diesen Tag für etwas viel Kraftvolleres.
00:11:25: Nimm dir einen Moment der Stille.
00:11:27: Spüre, was dein Herz wirklich möchte.
00:11:30: Schreibt dir keine To-do-Liste, sondern eine Seelenliste.
00:11:35: Eine Liste der Dinge, die dein Herz nähert.
00:11:38: Eine Liste der Menschen, die dich wirklich berühren.
00:11:41: eine Liste der Entscheidung, die dich deinem Waren selbst näher bringen.
00:11:46: Und vielleicht schreibst du dir sogar, was darf zwanzig, zwanzig zurückbleiben?
00:11:53: Und wofür machst du Raum im Jahr zwanzig, sechsundzwanzig?
00:11:58: Und vielleicht magst du dir dann auch sagen, ich bin bereit für ein Jahr, das mehr von mir ist.
00:12:06: Ich bin bereit für mehr Bewusstsein, mehr Verbindung, mehr Echtheit.
00:12:13: Ich bin bereit, mich selbst zu hören, bevor ich wieder anfange, einfach nur zu funktionieren.
00:12:19: Und das ist kein Vorsatz.
00:12:22: Das nennt sich Rückverbindung.
00:12:25: Ich wünsche dir von Herzen, dass du das neue Jahr nicht mit Druck, sondern mit Bewusstsein beginnst.
00:12:32: Dass du dich selbst mehr spürst.
00:12:34: Dass du Entscheidungen triffst, die dich heilen.
00:12:37: Und dass du erkennst, du bist hier, um dein Leben zu leben.
00:12:43: Nicht das Leben, das andere von dir erwarten.
00:12:47: Wenn du magst, schreib dir heute noch deine Fragen auf.
00:12:51: Oder höre einfach in dich hinein.
00:12:54: Und wenn du dir Begleitung wünscht, du weißt, wo du mich findest.
00:12:59: Ich begleite dich gern.
00:13:00: Klar.
00:13:02: und verantwortungsvoll.
00:13:04: Bis zur nächsten Woche in Seelenkraft, deine Yvonne.
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